WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!
24 STUNDEN – was auch passiert!
WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!
WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!
WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!
WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!
24 STUNDEN – was auch passiert!
WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!

Sorgen und Ängste nehmen, Unterstützung erfahren

Ein Schlaganfall, ein Sturz, Parkinson oder Krebs: Nach der Diagnose einer schweren Erkrankung oder körperlichen Beeinträchtigungen aufgrund von Krankheiten oder Unfällen ist plötzlich nichts mehr, wie es einmal war. Von heute auf morgen ändert sich der Alltag nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für seine Familie und Angehörigen. Den Helfenden Hilfe bieten, Ihnen Sorgen und Ängste nehmen, dafür setzt sich unser Team der Familialen Pflege ein.

Sorgen und Ängste nehmen, Unterstützung erfahren

Oft ist es der Wunsch des Patienten, nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in der vertrauten häuslichen Umgebung gepflegt zu werden, nicht selten sind es aber auch finanzielle Gründe, die eine manchmal erforderliche Unterbringung im Pflegeheim erschweren. Die zunehmende pflegerische Versorgung von Angehörigen im häuslichen Bereich erfordert von den Pflegenden Zeit und Kraft – sowohl im physischen als auch im psychischen Sinne. Die häusliche Pflege bringt darüber hinaus oftmals einen völlig neuen Tagesablauf mit sich und wirft für Familien und Angehörige von Pflegebedürftigen anfangs viele Fragen auf: Wie gehe ich mit der veränderten Situation zu Hause um? Wie kann ich den Pflegebedürftigen im Alltag unterstützen? Welche Hilfsmittel gibt es und wer hilft mir bei der Beantragung von Leistungen?

Dabei stehen Ihnen Thorsten Bockes, Birgit Dahlhoff und Sonja Meyer, unser Team der Familialen Pflege, zur Seite und bieten gezielt Unterstützung mit Pflegetrainings und -kursen für pflegende Angehörige. Die Bewältigung des Alltags mit all seinen Hürden und Hindernissen steht hierbei im Mittelpunkt. So erfahren die Angehörigen in individuellen Pflegetrainings bereits im Krankenhaus und auf Wunsch auch zu Hause wertvolle Tipps sowie eine kompetente und praxisnahe Schulung. Gleichzeitig können die Angehörigen in so genannten Initialpflegekursen ihre Erfahrungen austauschen – Verständnis und Zuspruch von Gleichgesinnten sowie gezielte Hilfe von Fachkräften unterstützen zudem die pflegenden Angehörigen.

Die Pflegetrainings im Krankenhaus finden noch vor der Entlassung des Patienten am Krankenbett statt. Schon während des Krankenhausaufenthaltes üben die Pflegetrainer mit den Angehörigen die individuelle pflegerische Versorgung als Vorbereitung auf die häusliche Pflege. Eine Pflegeeinheit dauert zwischen 30 und 45 Minuten und kann je nach Bedarf wiederholt werden. In Beratungsgesprächen mit der Familie werden zusätzlich hilfreiche Tipps für unterschiedliche Pflegemaßnahmen gegeben – auf Wunsch auch zu Hause, nachdem der Patient entlassen wurde.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Pflegetrainings auch zu Hause in der Familie durchzuführen – bis zu sechs Wochen nach Entlassung des Patienten. Vor Ort, in der häuslichen Umgebung und unter Einbezug der räumlichen Gegebenheiten üben unsere Fachpflegekräfte mit Ihnen gezielt die Pflege: So können Hindernisse oftmals direkt ausgeräumt und der Einsatz etwaiger Hilfsmittel mit einbezogen werden. Unter kompetenter Anleitung trainieren die Angehörigen sämtliche Pflegemaßnahmen, angefangen bei der Körperpflege über Inkontinenz- und Anus-Praeter-Versorgung, bis hin zu Lagerungstechniken, Mobilisation und Prophylaxe sowie Blutzuckermessung, Injektionen und der Umgang mit Sondennahrung. Die Trainings geben den pflegenden Angehörigen Sicherheit in der täglichen Pflege – zudem das Angebot individuell von unseren Fachpflegekräften gestaltet wird. Die Pflegetrainings richten sich nach den Vorkenntnissen der pflegenden Angehörigen – unabhängig davon, ob die Pflege alleinverantwortlich oder mit Unterstützung eines professionellen Pflegedienstes erfolgt.

Als Unterstützung und zentrale Brückenfunktion zu den Pflegetrainings bietet das Dreifaltigkeits-Hospital im Rahmen der Familialen Pflege für alle Angehörigen, Familienmitglieder und sonstige Interessierte so genannte Initialpflegekurse an. Diese Kurse finden an drei Tagen bei uns im Haus in der Gruppe statt und dauern jeweils drei Stunden. Hier werden die pflegenden Angehörigen zusätzlich begleitet und unterstützt. Neben der Wiederholung und Vertiefung von Pflegetechniken informieren unsere Pflegetrainer auch über sozialrechtliche und psychosoziale Themen wie z.B. die Pflegeversicherung oder Hilfen zur persönlichen Entlastung.

Des Weiteren wurde das Angebot der Familialen Pflege um die Demenzkurse ergänzt. Unter dem Motto »Wie lerne ich demenzisch?« erfahren Angehörige Tipps und Ratschläge rund um das Thema Demenz – vom Verstehen und Verständnis der Erkrankung über die Analyse des persönlichen Umfeldes bis hin zum Umgang mit den eigenen Bedürfnissen.

Mit dem Angebot der Familialen Pflege möchten wir alle Betroffenen auf die veränderte Lebenssituation vorbereiten, sie in der Anfangszeit begleiten und unterstützen. So soll den Pflegenden Unsicherheiten und Angst genommen und ein (Selbst-)Bewusstsein für die Pflege und Betreuung des Angehörigen aufgebaut werden.

Das Projekt Familiale Pflege wurde durch die Universität Bielefeld in Kooperation mit der AOK NordWest initiiert – im Jahr 2011 hat sich das Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt diesem Projekt angeschlossen.

Das Angebot ist kostenlos und unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit nutzbar.